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Die Insel Kreta

 

Die größte griechische Insel mit mit einer Fläche von 8.331,231 km² und einer Küsenlinie von 1,040 km liegt südlich des griechischen Festlandes. Sie ist mit ihrem Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum Iraklion und ihren ca 600.000 Einwohnern die fünftgrößte Mittelmeerinsel mit eigenständiger Verwaltung. Neben der Landessprache Griechisch sprechen meist noch die älteren Bewohner kretischen Dialekt.

Aus geografischer Sicht hat die Insel eine gestreckte Form mit einer Länge (Ost West) von über 260 km mit einer Breite an der größten Stelle von 60 km. Kretisches Meer wird das Meer im Norden der Insel genannt und im Süden befindet sich das Libysche Meer. Das Ostende Kretas ragt ins Karpathische Meer hinein. Von West nach Ost reicht die Gebirgskette, die zur Südküste hin steiler, zum Norden hin flacher abfällt. Kreta verdankt den Gebirgen die fruchtbaren Hochebenen Lasithi, Omalos und Nida sowie die bekannte Schlucht Samaria.

Das Klima (mehrere Klimazonen) auf Kreta ist gleichmäßig mediterran warm. Mit ca 300 Sonnentagen ist die Insel zusammen mit Zypern die sonnigste Mittelmeerinsel. Die Sommer sind heiß und trocken und im regenreichen und milden Winter kann man in den Höhreren Lagen Schnee erwarten. Fauna und Flora auf dieser Insel sind besonders erwähenswert. Eine Artenvielfalt an endemischen Pflanzen sowie Restbestände von Zedern und Steineichen im Westen bis hin zur Mitte sind auf der Insel vorhanden. Der Osten der Insel zählt dagegen zu den kargsten Regionen Europas. Typisch ist das Vorkommen verschiedener Kräuter wie zum Beispiel Oregano, Thymian, Rosmarien bis in die Hochlagen der Gebirge. Verschiedene vom Aussterben bedrohte Tierarten wie die Mönchsrobbe oder die Kretischen Wildkatze sollen hier noch zu sehen sein. Erwähnenswert ist auch die Karettschildkröte, die einige kretischen Stände (Matala,Komos) zur Eiablage nutzt. Vorsicht geboten ist beim Hochheben von Steinen oder beim Griff in die Felsspalte, hier könnte sich ein Skorpion aufhalten und gestört fühlen und möglicherweise zustechen. Der Stich ist zwar nicht tödlich, jedoch sehr schmerzhaft und muss ärtzlich behandelt werden. Grillen und Zikaden sind stark auf Kreta vertreten. An manchen Ort in den Abendstunden kann man sich durch ihr Zirpen hindurch kaum noch unterhalten.

Kreta lebt hauptsächlich vom Tourismus und nebenbei noch von der Landwirtschaft (Wein, Oliven und Obstanbau). Die Insel gehört zu den größten Olivenölexporteuren der Europäischen Union. Bei Kavousi kann man einen der ältesten Olivenbäume bewundern. Bekannt ist Kreta auch für seine vielzahl an archäologischen Stätten. Der minoische Landsitz (Agía Photia), der Sommerpalast von Phaistos (Agía Triáda), der minoische Hafen, der spätminoishe Friedhof (Armeni) sowie verschiedene Klöster (Arkadi, Préveli) sind eine Reise wert und verzaubern den Besucher mit ihrem geheimnissvollen Charme. Bei weitem bietet die Insel noch viel mehr Archäologische Stätte, der es an der Zahl zuviel wäre, sie alle im Einzelnen aufzuzählen. Der naturverbundene Urlauber kann in Kreta einige Naturschauplätze wie den Kournas See, die vielen Hochebenen, sowie Strände und Buchten aufsuchen und sich von atemberaubenden Aussichten überwätigen lassend. Besonders schön ist der Palmenstrand von Preveli, von Vai und Komos. Für den Sportbegeisterten bieten sich zahlreiche Mountainbiketouren in die Gebirgszüge oder auch entlang der vielen Schluchten (Aradena, Imbros, Kalikratis, Samaria, Kourtaliotiko) der Insel an.

Zu erreichen ist die Insel via Flugzeug auf einem der drei Flughäfen (Heraklion, Chania und Sitia), wobei letzterer nur national angeflogen wird. Der Fährverkehr läuft ganzjährig und er ermöglicht die Reise nach Piräus, Thessaloniki, Santorin, Karpathos, Rhodos und einige mehr. Auch auf Kreta bietet sich den Einheimischen als auch den Besuchern ein sehr gut ausgebautes öffentliches Busverkehrsnetz (KTEL). Aber auch wenn man lieber mit dem Mietwagen, die Insel auf eigene Faust erkundet ist dies aufgrund des gut ausgebauten Straßennetztes kein Problem. Da dieser Ausbau größtenteils durch den EU Beitritt ausgelöst wurde, haben einige Reiseführer noch Schotterpisten eingezeichnet, wo sich mittlerweile schon asphaltierte Straßen befinden. Selbst der bislang schlecht erreichbare Süden ist nunmehr ohne weiteres per Auto zu erreichen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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